Segmentierung neu gedacht: jährlich statt Ausnahme
Erfahren Sie, wie die Sparkasse Siegen mit der Segmentierung im GuideCom Sales Cockpit manuellen Aufwand reduziert und erstmals einen jährlichen Segmentierungsrhythmus realisiert.
Vom Kraftakt zur Routine: Wie die Sparkasse Siegen regelmäßige Segmentierung umsetzt
Bilanzsumme: ca. 4,9 Mrd. | Mitarbeiterzahl: ca. 800
Die 1842 gegründete Sparkasse Siegen ist mit 39 Standorten, 18 davon Beratungsfilialen, ein starker Partner für Privat- und Firmenkunden in ihrer Region.
Die Herausforderung
Bei der Sparkasse Siegen war die regelmäßige Kundensegmentierung strategisch gesetzt, operativ jedoch schwer umsetzbar. Zwar standen standardisierte Modelle zur Verfügung, doch deren hausinterne Anpassung und Weiterverarbeitung erwiesen sich als komplex und ressourcenintensiv. Folglich lagen Ergebnisse oft erst Monate später vor – mit Daten, die zu diesem Zeitpunkt längst überholt waren. Zudem endete der Prozess bei Auswertungslisten, sodass Kapazitätsprüfung und Beraterzuordnung weiterhin manuell erfolgen mussten.
Daher hat das Haus nach einer Lösung gesucht, mit der Segmentierung vom projektartigen Kraftakt zu einem strukturierten, wiederkehrenden Steuerungsinstrument wird.
Die Lösung
Mit der Segmentierung im GuideCom Sales Cockpit hat die Sparkasse Siegen genau diese Lösung gefunden. Im Kern steht ein durchgängiges System: alle relevanten Kundendaten werden zentral erfasst und auf Basis definierter Kriterien den passenden Segmenten zugewiesen. Gleichzeitig endet der Prozess nicht mehr bei einer Liste, sondern berücksichtigt Kapazitätsauslastungen für eine automatische Beraterzuordnung.
So entsteht in Siegen ein integrierter Steuerungsprozess, der Segmentierung, Kapazitätsprüfung und Zuordnung in einem konsistenten Ablauf verbindet.
Von der aufwendigen Einzelmaßnahme zur planbaren Steuerungsroutine
Ursprünglich hat die Sparkasse Siegen aufgrund des hohen manuellen Aufwands alle drei Jahre mit einer Segmentierung geplant, konnte diesen Rhythmus in der Praxis allerdings nicht einhalten. Mit der Segmentierungsfunktion im Sales Cockpit ist nun ein jährlicher Rhythmus realistisch umsetzbar.
Die relevanten Daten werden automatisiert im Hintergrund verarbeitet und kontinuierlich aktualisiert. Statt umfangreicher manueller Nacharbeiten sind heute lediglich punktuelle Prüfungen erforderlich. Dadurch entsteht ein verlässlicher Prozess, der sowohl die Vertriebssteuerung entlastet als auch den Beratern eine anschlussfähige Grundlage für kundenindividuellen Vertrieb bietet.
Kapazitätslogik als echter Effizienzhebel
Ein besonderer Mehrwert der Segmentierung mit dem GuideCom Sales Cockpit liegt für die Sparkasse Siegen in der integrierten Kapazitäts- und Auslastungsberechnung. Diese berücksichtigt zugleich segmentspezifische Betreuungsfrequenzen der jeweiligen Kunden sowie die aktuelle Auslastung und Arbeitszeitfaktoren der Berater.
So entsteht eine realistische Beraterzuordnung, die sowohl wirtschaftliche Kriterien als auch reale Kapazitäten einbezieht. Für die Sparkasse Siegen bedeutet das mehr Transparenz in der Ressourcenverteilung und eine fundierte Grundlage für Entscheidungen in der Vertriebsorganisation.
Ausblick: Bewährtes Fundament, neue Segmente
Der Einstieg über das Mengengeschäft hat der Sparkasse Siegen gezeigt, was mit der Segmentierung im Sales Cockpit möglich ist. Im nächsten Schritt folgen der Firmenkundenbereich und das Private Banking – mit komplexeren Kriterien und der Möglichkeit, Berater direkt in die Freigabe der Zuordnung einzubinden.